Home Stiftung
Maximilian Michael Prinz von Anhalt:
„Für Scheckbuch-Charity habe ich nichts übrig“
 



ARD, VOX, RTL, RTL2, Pro7, Sat1, Kabel 1, RheinMain TV, DMAX-TV, amerikanisches, österreichisches und türkisches Fernsehen; FAZ-Sonntagszeitung, Darmstädter Echo, Frankfurter Rundschau, süddeutsche online, RheinMain Extra Tipp (u.v.m.). Über mangelnde Aufmerksamkeit der Medien kann sich Maximilian Michael Prinz von Anhalt, besonders seit seiner Erhebung in den Adelsstand, fürwahr nicht beklagen. Eigenen Schätzungen zufolge liegt die Zahl der Berichte und Reportagen über ihn bei z.Zt. ca. 500 – Tendenz stark steigend.

Was genau interessiert die Öffentlichkeit an diesem Mann, der als Self-Made Unternehmer aus dem kleinen südhessischen Groß Zimmern– mit ein paar tausend Mark geliehenem Startkapital – in vielen Jahren voll harter Arbeit zu einem der wichtigsten mittelständischen Arbeitgeber in der Region geworden ist? Glaubt man der Berichterstattung, besteht das Leben des Prinzen aus einer immerwährenden Party: Da zeigen ihn Schnappschüsse als Juror zur Wahl der „Alpen-Queen“ in Ischgl oder zur „Miss World Bikini“ in Eschborn, in der VIP-Lounge beim Formel 1 Rennen in Monaco, beim Sportpresseball in der Alten Oper zu Frankfurt und bei der Echoverleihung in Berlin; und dort: ein Bussi für Sarah Connor, Handshake mit Ralf Möller (Ex-Body Building Weltmeister) oder in freundschaftlicher Umarmung mit ebenfalls bestens gelaunten Stars und Sternchen wie Jürgen Drews, Roger Cicero und vielen anderen. So „kennen“ ihn die meisten, den Party-Prinz, seit seinem Auftritt in der VOX - Sendung Das Perfekte Promi Dinner natürlich auch der Promi-Prinz – und ist er nicht (über sechs Ecken) verwandt mit Paris Hilton?

Wer nun jedoch annimmt, dass sich Prinz Michael, für den 15-stündige Arbeitstage immer noch eher die Norm als die Ausnahme sind, über diese doch recht einseitige Darstellung seines Tuns grämt, sieht sich getäuscht. „Ich bin mir der Tatsache bewusst“, sagte er kürzlich bei Aschaffenburg, wo er für den katholischen Kindergarten „Kükennest“ nicht nur die Finanzierung für eine Zisterne mit Pumpe und Wasserrinne übernommen hatte, sondern in dreitägiger Bauarbeit auch selbst Hand anlegte und beim Ausheben einer Matschgrube Kubikmeter um Kubikmeter Erde bewegte, „dass sich die Öffentlichkeit eher für die bunten Seiten meines Lebens interessiert. Der Prinz in Gala-Uniform, umgeben von den, wie sagt man, Schönen, Reichen und Berühmten. Solange dies jedoch dazu führt, dass mein soziales Engagement davon profitiert, mehr Menschen mein gemeinnütziges Tun und Wirken zur Kenntnis nehmen und mich dabei unterstützen, kann ich damit gut leben.“

Ohne diese „zweischneidige Popularität“, glaubt Prinz Michael, hätte nicht einmal die von ihm initiierte Anhaltinische Sport-Integrationsstiftung, eine Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, vor allem über den Sport sozial benachteiligten, lernschwachen und motorisch auffälligen Kindern und Jugendlichen (mit und ohne Migrationshintergrund) den Start in ein unabhängiges, selbstbestimmtes Leben zu erleichtern, den Erfolg, den sie zweifellos verdient. Gegründet im Februar 2008, fand das Engagement des Adeligen, der selbst aus bescheidenen Verhältnissen kommt und dem Sport, wie er sagt, „eine Menge zu verdanken hat“, schnell ein positives Echo, zum Beispiel als es gelang, Deutschlands Top-Choreografen Detlef D! Soest für einen Tanz-Workshop nach Darmstadt zu holen und für 500 Kinder und Jugendliche aus sozial weniger gut gestellten Familien in Darmstadt und Umgebung dank des „fürstlichen“ Sponsoring zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde. „Was ich damals in den Augen dieser Kinder gesehen habe“, erinnert sich Prinz Michael, „ habe ich bis heute nicht vergessen“.

Ob er als Besitzer von – zur Zeit immerhin neun – Sport-, Fitness- und Gesundheitszentren im Darmstadt- Dieburger Raum für die Veranstaltungsreihe Stars For Charity in der Frankfurter ZAR-Bar bekannte Show-Größen wie Antonia Langsdorf, Pharo, Frank Chagall, Reiner Vogl, die Jakob Sisters, Mike Wiliams, Markus Mörl, Fabian Drews und seinen Vater Jürgen Drews hätte gewinnen können, sei einmal dahingestellt. Tatsache jedoch ist, dass der Stiftung der komplette Erlös in vierstelliger Höhe zur Verfügung gestellt werden konnte – nicht zuletzt deshalb, behauptet Prinz Michael mit einem Augenzwinkern, weil er an diesen Abenden bis spät in die Nacht hinein die Bedienung der Gäste höchstpersönlich übernommen habe. À propos Stiftung und Erlös - nicht ganz selbstverständlich, für Prinz Michael jedoch „Ehrensache“: Die nicht unbeträchtlichen Verwaltungskosten (sekretarielle Aufgaben, Nutzung von Räumlichkeiten, Porto, Telefonkosten etc.) seiner Organisation übernimmt der Stiftungsgründer zu 100%, sodass jeder gespendete Cent auch in vollem Umfang der guten Sache zugeführt werden kann.

„Wenn ich sehe, dass meine Hilfe direkt ankommt, ohne in irgendwelchen dubiosen Kanälen zu versickern“, erklärt Prinz Michael mit Blick auf großzügige Zuwendungen aus dem Hause von Anhalt, über die sich auch schon die Dieburger Tafel freuen konnte, nachdem er durch einen Zeitungsartikel auf diese Einrichtung aufmerksam wurde, „muss ich nicht lange überlegen, dann geht es meist sehr schnell – auch ohne Uniform und Rolls Royce.“ Genau davon konnten sich die Nachbarn in Dieburg überzeugen, als der Prinz in der kalten Jahreszeit in roter Nikolausrobe auf dem Marktplatz ein warmes Süppchen, leckere Kekse und von ihm gespendete Winterjacken an besonders Bedürftige verteilte.

Weder Uniform noch Nobelkarosse waren nötig, als der RTL2 Promi Trödeltrupp das Verlies der Fürsten-Burg (sprich: Keller)nach Brauchbarem durchstöberte. Mit dem Erlös aus der obligatorischen Versteigerung der Fundsachen, immerhin knapp 2000 Euro, konnte die Schule Auf der Aue (Münster b. Dieburg) endlich ein dringend benötigtes Software-Paket anschaffen – dem Prinz sei Dank. „Als ich einige Wochen zuvor als Gast durch die Schule geführt wurde, kamen auch ganz am Rande diese noch fehlenden Computer-Programme zur Sprache, ohne dass hier mit einem Wort Anspielungen gemacht wurden, der Prinz könne doch sicherlich…… - das hat mir gefallen, und als das Trödel-Geld zur Verfügung stand, war der Verwendungszweck schnell gefunden.“

Im Dienst der guten Sache ging es auch schon nach Linz, wo der sportlich vielseitig interessierte Prinz als Promi-Cartfahrer beim Charity Race For Presidents zugunsten der „Wings For Life“ Stiftung, einer privaten Initiative zur Erforschung und Heilung von Querschnittslähmungen, antrat, oder auch zur UNESCO - Gala in Düsseldorf „Kinder in Not“ - das Dinner Ticket „schlappe“ 500€. Auch das Perfekte Promi- Dinner- Preisgeld in vierstelliger Höhe war bereits kurz nach der Sendung an das Kinderhilfswerk e.V.

Dass es jedoch tatsächlich nicht immer so glamourös und medienwirksam sein muss, wie beispielsweise auf dem 18. Ball der Sterne in Mannheim, wo über 2 Millionen Spendengelder für die ZNS Hannelore-Kohl-Stiftung und die Kinderhilfsorganisation „Kinder unter dem Regenbogen“ zusammen kamen, beweisen weniger prestigeträchtige „Auftritte“, die höchstens von der Lokalpresse zur Kenntnis genommen werden – aber eindrucksvoll belegen, was dem Sohn eines nicht immer vom Glück verfolgten Heizungsmonteurs aus dem Schwäbischen wirklich wichtig ist:

Da ist die Einweihung einer von Prinz Michael gestiftete Tischtennis-Platte an der Albert-Schweitzer-Schule in Groß Zimmern, die den Schülern in den Pausen die Gelegenheit bieten soll, Aggressionen und Stress abzubauen, das Benefizfest der Erich Kästner Schule in Singhofen, anlässlich dessen der Prinz Kinder mit körperlichen oder geistigen Behinderungen in der Limousine herumkutschierte – vor allem aber ein für ungefähr ein Dutzend aufgeregter Kinder aus sozialschwachen Familien unvergesslicher Tag, als sie vom Prinzen persönlich nicht nur in einer amerikanischen Acht-Meter-Limousine (aus dem hauseigenen Limousinen-Rental-Service) durch die Gegend chauffiert, sondern auch in einen Kinderspielpark und anschließend zu einem „Rittermahl“ eingeladen wurden.

„Das war nicht ganz stressfrei“, gibt der kinderlose Single gern zu, „es war schon etwas laut und ich musste mich wirklich anstrengen, mich jederzeit „kindgerecht“ zu verhalten. Aber: Wenn so ein Tag dann zu Ende geht, dann weißt du, dass eine Geldspende, egal in welcher Höhe, auch eine gestiftete Mitgliedschaft in einem meiner Clubs, wenn beispielsweise die Familie unverschuldet in eine finanzielle Schieflage geraten ist, den Einsatz für die gute Sache vor Ort nicht ersetzen kann. Ich halte einfach nichts von der sogenannten „Scheckbuch-Charity“.

„Ich bin nicht Mutter Theresa“, stellt Prinz Michael klar, „was ich tue, halte ich nicht für so wichtig oder spektakulär, dass die Welt davon erfahren müsste oder gar zu einer besseren würde. Ich könnte all das auch lassen, niemand zwingt mich zu irgendetwas, beweisen muss ich niemandem etwas. Ein bisschen etwas von dem zurückzugeben, was auch mir in schweren Zeiten gut getan hat - Menschlichkeit, Anteilnahme und Mitgefühl beispielsweise – darum geht es doch, mit und ohne Adelstitel.“


Stiftungsgründer Prinz Michael:
„Ich bin begeistert!“
Anhaltinische Sport-Integrations-Stiftung findet großen Zuspruch


Was er macht, das macht er richtig – behaupten diejenigen, die ihn kennen: Die Rede ist von Maximilian Michael Prinz von Anhalt, erfolgreicher Unternehmer (Limousinen-Rental, Möbeldesign, Internet Reisebüro, Versicherungs-Maklerbüro), Inhaber der Killer Sports Gesundheitsstudios und Gründer der Anhaltinischen Sport-Integrations- Stiftung, die seit Anfang des Jahres durch eine Reihe von viel beachteten Aktivitäten schon soweit ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt ist, dass es den Prinzen jüngst wenig Mühe kostete, für eine von ihm initiierte Veranstaltungsreihe zugunsten dieser Stiftung in einer Frankfurter Szene-Lounge eine Reihe von bekannten TV-Entertainment „Größen“ zu gewinnen.

So zeigte sich RTL-Astrologin Antonia Langsdorf in Aktion an den Plattentellern, Pharo, für einen Abend extra aus Spanien angereist, gab eine Kostprobe seiner unglaublichen Fähigkeiten als Hypnotiseur, Vater Jürgen Drews bewunderte die Fähigkeiten seines Sohns Fabian Drews als Hobby DJ, Schlagersänger Frank Chagall stellte seine neue Single vor, während die Jakob Sisters (richtig, die mit den Pudeln) einfach nur dabei sein wollten, um dem guten Zweck die Mittel zu mehren. Das wollte auch Alexander Djamessi, der trotz der Premiere-Feiern seines neuen Kinofilms („Esperanza“) ein kleines Zeitfenster öffnen konnte. „Ich bin restlos begeistert“, bringt es der Stiftungsgründer und Gastgeber der Stars for Charity - Partys am Abschlussabend auf den Punkt. „Gut 5000€ Erlös, viel Spaß gehabt und eine Menge neuer Freunde und Mitstreiter gewonnen – das ist viel, viel mehr, als ich erwarten konnte. Einfach toll, wie Reiner Vogel, Markus Mörl oder Mike Williams spontan zugesagt haben und, wie alle anderen Künstler auch, von sich aus ihre Gagen der Stiftung zur Verfügung gestellt haben.

Tausend Dank auch an Gora für diese Top-Location und Michael Kästner für eine professionelle Organisation vor Ort.“ Nutznießer dieser Veranstaltungsreihe ist, wie oben bereits erwähnt, die von Prinz Michael gegründete Anhaltinische Sport-Integrations Stiftung mit Sitz in Darmstadt, wo sich auch das Haupthaus des Unternehmens befindet. Die Hauptaufgabe seiner Stiftung sieht Prinz Michael in erster Linie darin, „ sozial benachteiligten, aber auch lernbehinderten bzw. lernschwachen Kindern und Jugendlichen den Start in ein unabhängiges, selbstbestimmtes Leben zu erleichtern, um ihnen so auch eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.“ Hier seien es vor allem Kinder mit Migrationshintergrund, die besonderer Unterstützung bedürften: „Keine leichte Aufgabe,“ wie er einräumt, „aber das Ziel ist definitiv jede Mühe wert.“

Neben einem erheblichen Zeitaufwand, den jede Planung, Organisation und Durchführung eines der Stiftung zu Gute kommenden Events mit sich bringt, sind da natürlich auch noch eine Reihe von Kosten, die für eine reibungslose Verwaltung, die Nutzung von Räumlichkeiten oder die Inanspruchnahme externer Unterstützung entstehen. Aber auch hier sieht sich der Mann, der „dem Sport eine Menge zu verdanken hat“, in der Pflicht - wie beispielsweise bei einer Veranstaltung im Frühjahr mit Deutschlands Top-Choreograph Detlef D! Soost, dem Auftakt einer Workshop-Reihe unter dem Motto Durch Tanzen zu neuen Chancen. „Als sich die Möglichkeit bot, D! Über die agenda production international nach Darmstadt zu holen, musste ich nicht lange überlegen“, erzählt Prinz Michael , der auch schon vor der Gründung seiner Stiftung die Bemühungen verschiedener Vereine und Institutionen um Integration und Verständigung mit großzügigen Zuwendungen unterstützt hat, „denn das Motto bedeutet doch, völlig unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder Bildung, über den Sport einen Weg zu sich selbst, aber auch zu anderen zu finden, in einer gewalt- und aggressionsfreien Umgebung, die ganz automatisch Werte wie Disziplin und gegenseitigen Respekt vermittelt.“

Davon überzeugen durften sich mit Hilfe der Karten, die Prinz Michael persönlich zur Verfügung stellte, gut 150 Kinder und Jugendliche aus sozial weniger gut gestellten Familien in Darmstadt und Umgebung, für die D! Live natürlich zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde. Das nächste Highlight for Charity, verrät Prinz Michael, dessen „nicht immer so unbeschwerte Kindheit“ sicher auch ein Grund für sein Engagement für „an den Rand der Gesellschaft gedrückte junge Menschen “ ist, sei indes schon in Planung, diesmal sogar vor noch größerer Kulisse und, wie zu erwarten ist, wieder mit einem „schönen Erfolg für die Stiftung“: Dann geht es nämlich an den Nürburgring, die vielleicht legendärste Rennstrecke der Welt, wo vom 25. bis zum 27. Juli ein Rennen im Rahmen der DTM-Tourenwagen-Rennserie ausgetragen wird. Neben einer Reihe namhafter Musik-Größen, die wie alle anderen Gäste des Autonarren und rennsportbegeisterten Prinzen ihre Gagen an die Stiftung weiterleiten, konnte auch René Turrek gewonnen werden, seine international anerkannte Graffitti-Kunst in den Dienst der guten Sache zu stellen. Für René, zu dessen Kunden auch Prominente wie Uwe Seeler oder Bruce Darnell („Die Handetasche muss läbendig sein“) zählen, war eine Absage, wie Michael Prinz von Anhalt sagt, „keine Option“, zumal er selbst durch den Erlös seiner Ausstellungen schon so manche soziale Einrichtung unterstützt hat. Turrek soll also einen Rennhelm mit dem Konterfei einiger Prominenter („Top-Fahrer oder Promi – das wird noch nicht verraten“) besprühen, und dieser Helm kommt dann – handsigniert, versteht sich – zur Versteigerung.

Das Programm abrunden sollen Gäste wie ActionMan und Guiness-Buch-Rekordhalter Dirk Auer, der, wie man munkelt, mit dem Prinzen selbst und seinem Rolls Royce Phantom Spektakuläres vorhat (O-Ton Auer), oder das Worfeldener Kartsporttalent Kevin Käster (Jahrgang ´94). „Auf Kevin freue ich mich ganz besonders“, sagt Prinz Michael. „Wir wollen an diesem Tag auch einigen Kindern, denen ein Besuch einer solchen Veranstaltung sicher nicht so ohne Weiteres möglich ist, die Gelegenheit geben, mit Kevin einmal Rennluft zu schnuppern und in seinem Kart eine Runde zu drehen.“


 

Neueste Bilder